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Der Werkstoff Edelstahl-Rostfrei gilt wegen seiner Verformbarkeit, hohen Festigkeit, Korrosionsbeständigkeit und seiner gleichbleibenden Oberfläche als ein besonders hochwertiger und langlebiger Werkstoff. Die Oberfläche kann mechanisch durch Bürsten, Polieren, Strahlen oder chemisch durch Beizen und Elektropolieren optisch aufgewertet werden.
Durch die Kombination von Nickel und Chrom in Verbindung mit einer genau dosierten Wärmebehandlung erzielte man bereits 1912 in Deutschland erstmals ein Optimum an Korrosionsbeständigkeit und zugleich gute mechanische Eigenschaften. Die damals als V für Versuch und A Austenit gebildeten Bezeichnungen V2A und V4A werden nach wie vor als Synonyme für Edelstahl Rostfrei gebraucht. Wenn es aber unter Fachleuten darum geht, die verschiedenen rostfreien Stähle genauestens zu unterscheiden, dann benutzt man DIN-genormte Werkstoffnummern.
Die Korrosionsbeständigkeit wird in erster Linie durch den Chromanteil bewirkt. Eine Steigerung kann durch Nickel und Molybdän aber auch durch andere Legierungsmittel erzielt werden. So gibt es heute eine Vielzahl an Edelstahl-Rostfrei-Sorten, die in ganz bestimmten Legierungsvarianten auf spezielle Anwendungen zugeschnitten sind.
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